Knapp aus dem Cup

24. Juli 2022

Unsere Schwarz-gelben eröffneten am Freitagabend die Saison 2022/23 mit dem ersten Pflichtspiel. Der erste Gegner: der FC Bergheim in der 1. Hauptrunde des SFV-Landescups.

Berni Rösslhuber setzte mal wieder auf ein 4-2-3-1. Joel Wagner stand im Tor, davor liefen Kapitän Mo Strasser, Raphi Baier, Stefan Reith und Flo Egger auf. Das zentrale Mittelfeld bestand aus Dani Manglberger (der Aufsteiger der letzten Saison) und aus Berni Studener. Mario Huber, der genesene Wolfi Gappmaier und Dani Mair begannen hinter der Sturmspitze Luki Rösslhuber.

Berni Rösslhuber, Dani Munter, Mario Thalmayr, Julian Falk, Max Fenninger und Neuzugang Pascal Gappmaier nahmen auf der Ersatzbank Platz. Pascal wechselte von Mattsee zu uns und ist nicht mit Gappo verwandt.

Der Salzburg-Ligist ging früh in Führung, denn der Ex-Berndorfer Jules Gerhartinger erzielte in Minute 6 das 0:1. Wir vergaben anschließend bei zwei Ecken eine Groß- und eine Halbchance auf den Ausgleich. Die Gäste wechselten nach 13 Minuten zum ersten Mal und brachten Gregor Haunsberger für Philip Mairinger ins Spiel. Wenig später schlug der Verletzungsteufel auch bei uns zu und erwischte – mal wieder – Dmair. Während Dani vom Feld getragen werden musste, kam Pascal Gappmaier zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den USV. Wir hielten gut mit und hätten locker ausgleichen können. Stattdessen kassierten wir jedoch kurz vor der Pause das 0:2 durch Stefan Ziss. Die Szene aus Minute 45, in der Luki den Ball einfach nicht ins Tor brachte, stand sinnbildlich für unsere Leistung in Halbzeit 1.

Wir konnten den Blau-weißen auch in Hälfte 2 Paroli bieten. Mario Huber erzielte in der 63. Spielminute das 1:2, anschließend hätten wir mit einem tollen Weitschuss ausgleichen können. Die Gäste nahmen einen Doppeltausch vor, bei uns ersetzte Mario Thalmayr Mangs. Wir erhöhten den Druck, doch die Bergheimer bauten durch ein Eigentor von Mo ihre Führung aus. Daniel Messner traf in Minute 82 sogar zum 1:4 und es schien so, als sei die Partie endgültig gelaufen. Coach Berni wechselte Julian Falk und sich selbst für Berni Studener und Mario Huber ein. Das brachte neuen Schwung in unser Spiel. Luki schnürte in den letzten Spielminuten einen Doppelpack und machte es noch einmal spannend. Das rettende 4:4 gelang uns jedoch nicht mehr.

Unser Trainerduo kann mit diesem Spiel nicht zufrieden sein. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht: Joel Wagner und seine Vorderleute kassierten vier Gegentore, zeigten jedoch eine solide Leistung. Unsere Mittelfeldspieler kreierten gute Chancen, unser Angriff war bemüht, aber glücklos. Und Luki ist einfach Luki.

Wenn wir vor dem Tor etwas kaltschnäuziger gewesen wären, dann hätten wir diese Partie wohl nicht verloren. Das kann jedoch auch ein Lernmoment sein. Der Ligaauftakt zuhause gegen Leogang am 5. August wird zeigen, wie weit unsere Burschen sind.

Wolfgang Rockenschaub

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